Spatenstich in Winterthur erfolgt

Zwei neue Parkanlagen für Neuhegi

Das «Parkband Neuhegi», bestehend aus den zwei Neuanlagen Ida-Park und Sulzer-Park, verbindet das Schulhaus Neuhegi am Eulachpark über die Sulzerallee mit der Bahnstation Hegi. Heute Montag, 13. August, fand der Spatenstich statt.

von
Christian
Saggese
Uhr

Neuhegi wächst rasant. Um zu vermeiden, dass der neue Winterthurer Stadtanteil aber zur Betonwüste verkommt, sind verschiedene Grünprojekte geplant. Eines davon nennt sich «Parkband Neuhegi». Der Spatenstich erfolgte am Montag, 13. August, durch Stadtrat Stefan Fritschi (FDP).

«Wir betreten in Winterthur mit diesem Bau teils Neuland und gehen so mehr auf die Bedürfnisse der urbanen Bevölkerung ein», hielt er fest.

Zwei neue Parkanlagen

Konkret entstehen die zwei Neuanlagen Ida-Park und Sulzer-Park. Diese verbinden das Schulhaus Neuhegi am Eulachpark über die Sulzerallee mit dem Bahnhof Hegi. Mittig werden Hauptwege mit einer begleitenden Baumbepflanzung fertiggestellt. Zudem wird die Hälfte der daran angrenzenden Parzellenflächen realisiert. So errichtet Stadtgrün unter anderem Kinderspielplätze, Liege- und Spielwiesen sowie Plätze mit Sitzbänken für die Gesamtbevölkerung.

«Die andere Hälfte der Parzellen gehört den Anwohnerinnen und Anwohnern», sagt der FDP-Stadtrat. Diese können diese Flächen nach ihren eigenen Ideen gestalten, nutzen, bebauen und pflegen. Stadtgrün werde die Aktivitäten koordinieren, fachkundig unterstützen und leiten.

Als Vorbild für diese geteilte Nutzung diente der Tempelhofer Park in Berlin. Schweizweit dürfte dies eine Neuheit sein, so Stefan Fritschi.

Für die Stadt kostenneutral

Die Stadt Winterthur finanziert die Kosten von 1,88 Millionen vor. Vertraglich haben sich die angrenzenden Grundeigentümer verpflichtet, das Land für die zwei öffentlichen Parkanlagen, insgesamt 6251 Quadratmeter, kostenlos abzutreten und die finanziellen Mittel für deren Erstellung zu leisten, womit es für die Stadt kostenneutral bleibt.

Die Bauzeit für das «Parkband Neuhegi» beträgt rund zwei Jahre.

 

 

Autor: Christian
Saggese

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