Musikfestwochen in der Altstadt

Winterthurer rockten für Winterthurer

Kaum ein Durchkommen gab es gestern Freitag bei der beliebten Winti-Night anlässlich der Musikfestwochen. Unser Fotograf war vor Ort.

von
Christian
Saggese
Uhr

Winterthur ist nicht nur eine Velo-, Garten- und Kulturstadt, sondern auch eine Quelle für hochwertige musikalische Acts. Das bewiesen die vier Bands, die gestern an der Winti-Night die Steinberggasse rockten. Die Winti-Night ist jährlich ein Highlight der Musikfestwochen. Dementsprechend gross war das Publikumsinteresse. Die Konzertfans liessen sich nicht von einigen grauen Wolken abschrecken und sorgten dafür, dass die lokalen Acts für sie unvergessliche Gigs abliefern konnten.

Auch unser Fotograf war vor Ort. Klicken Sie sich oben durch die Bildstrecke.

Der bisher grösste Auftritt

Eröffnet wurde der Abend durch das Frauentrio Croque Monsieur. Auch wenn es ihr bisher grösster Auftritt war, zeigten sie keine Berührungsängste mit dem Publikum und rissen die ersten Besucher mit ihren leidenschaftlich vorgetragenen Volksliedern mit.

Die Hände geschwungen wurden anschliessend bei Wiitundbreit. Rapper Tobi zeigte einmal mehr, dass der Hip-Hop ein fester Bestandteil der Eulachstadt ist und stets ein äusserst engagiertes Publikum findet.

Heimspiel ein anderes Erlebnis

Grosse Bühnen gewohnt sind sich Gloria Volt, spielten die Winterthurer doch bereits als Hauptacts für Musikgrössen wie Motörhead, Slash und Billy Idol. Doch ein Heimspiel ist immer ein besonderes Erlebnis, was die gute Laune der Hardrocker auf der Bühne zeigte.

Den Abschluss auf der Steibi machte schliesslich die Band Mama Jefferson, die letztes Jahr das Publikum bereits auf der kleinen Startrampe mitrissen. Aber auch auf der grossen Bühne konnte ihr catchy Indie-Rock das Publikum mitreissen, einige neue Fans hat die Gruppe bestimmt damit gewonnen.

Trotz Ferien ein grosser Erfolg

Die 43. Musikfestwochen Winterthur finden zum zweiten Mal während den Sommerferien statt. Dies schadet dem Erfolg des Festivals aber kein bisschen. So gab es beispielsweise am Mittwoch – wortwörtlich – zeitweise kein Durchkommen mehr, als die deutsche Popband «Von wegen Lisbeth» auf der Bühne stand. Wie Musikfestwochen-Präsident Andreas Gröber bemerkte, habe man nebst dem Stammpublikum auch viele Besucherinnen und Besucher begrüssen dürfen, die extra aus Deutschland angereist sind.

Am Donnerstag sorgte Regen anfangs für ein kleineres Publikum, doch spätestens beim Headliner Ghostpoet war die Steibi wieder gut besucht und dem Partyvolk das bisschen nasse Wetter egal.

 

Die Bands der Winti-Night stellten sich zuvor in Videos von «Züriost» und dem «Winterthurer Stadtanzeiger» persönlich vor.

Klicken Sie sich unten durch die Videos.

 

(Video: Simon Grässle)

 

 

(Video: Simon Grässle)

 

 

 

 

(Video: Simon Grässle)
Autor: Christian
Saggese

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