Eröffnung Axa-Arena in Winterthur am Samstag

Neue Ballsportarena weckt Vorfreude bei Klubs

Die Axa-Arena ist das neue Zuhause von Pfadi Winterthur und des HC Rychenberg. Bei den beiden Klubs schwärmt man von den Möglichkeiten, welche die Ballsporthalle bietet. Die neue Arena wird mit einem Tag der offenen Tür diesen Samstag eröffnet.

von
Michael
Hotz
Uhr

«Endlich ist sie da», sagen sich wohl viele Winterthurer Sportfans. Der Countdown zur Eröffnung der ersten reinen Ballsporthalle läuft – nach einer Odyssee von über zehn Jahren. Bereits 2006 entstand die Vision einer solchen Arena für die Eulachstadt.

Nun laufen in der neuen Axa-Arena die letzten Vorbereitungen. Diesen Donnerstagmorgen wird der Schriftzug des Namensgebers an der Halle montiert. Offiziell eingeweiht wird die Axa-Arena dieses Wochenende. Am Freitagabend, 17. August, ist ein VIP-Abend für geladene Gäste. Die Bevölkerung ist am Samstag zum Tag der offenen Tür eingeladen.

Erfolgreiche erste Tests

Schon seit einigen Wochen trainieren Pfadi Winterthur und der HC Rychenberg in der Halle beim Deutweg. Die zwei Vereine werden dort ihre künftigen Heimspiele austragen. Einen ersten Test haben sie schon absolviert, jedoch noch vor leeren Zuschauerrängen.

Tickets zu gewinnen!

Die Axa-Arena in Winterthur wird am Samstag, 18. August mit einem Tag der offenen Tür von 10 bis 16 Uhr eröffnet. Dabei werden Führungen durch die Halle angeboten. Dazu führen Pfadi Winterthur und der HC Rychenberg Showtrainings durch. Tags zuvor ist ein VIP-Abend für geladene Gäste, für den wir 15 x 2 Tickets verlosen.

Den beiden Winterthurer Teams glückte eine erfolgreiche Match-Premiere mit klaren Siegen. Pfadi gewann gegen Fortitudo Gossau mit 35:17, die Rychenberger entschieden die Partie gegen Zug United mit 7:3 für sich.

Halle hinterliess einen guten ersten Eindruck

Die Verantwortlichen der beiden Klubs sind von der neuen Ballsporthalle beeindruckt. Pfadi-Geschäftsführer Markus Jud spricht von einem «Wow-Effekt», den er beim erstmaligen Betreten der Arena erlebt hat: «Man kommt sich einfach grandios vor.» Ähnlich erging es Mario Kradolfer, Sportchef beim HC Rychenberg: «Als Unihockeyaner in einer solch riesigen Halle spielen zu dürfen ist in der Schweiz einzigartig. Wir haben richtig Freude, nun hier zu sein.»

Besonders heben die beiden den kombi-elastischen Sportboden der neusten Generation hervor. «Der Unterschied zu jenem in der Eulachhalle ist riesig. Der Boden in der Axa-Arena erlaubt viel höhere Sprünge und ist wegen seiner Beschaffenheit gelenkschonender», schwärmt Markus Jud. Mario Kradolfer unterstreicht den «guten Grip» des Belags.

Mehr Einnahmen, weniger Aufwand

Die neue Axa Arena ist nicht nur aus sportlicher Sicht ein grosser Gewinn. Auch bezüglich der Finanzen ergeben sich neue Möglichkeiten. «Wir gehen davon aus, dass wir an den Heimspielen mehr Einnahmen generieren können», sagt Pfadis Geschäftsführer. Die Klubs können in den Foodcorners der Arena ihr eigenes Essenskonzept einbringen. Die Arena-Betreiber drängen den Klubs kein eigenes Catering auf.

Dem HC Rychenberg gelang mit einer Aktion auch ein kleiner Coup. Er hat bereits über 1000 Saisonkarten verkauft, die zum Vorzugspreis von 50 statt 150 Franken bezogen werden können. «Das ist eine riesen Geschichte für uns. Die Einnahmen daraus können wir gut gebrauchen», sagt Mario Kradolfer.

Gleichzeitig entfällt das Einrichten der Halle. Moderne LED-Screens und -Banden machen das Aufhängen von Blachen und Bannern der Sponsoren hinfällig. So können beide Vereine viele Helferstunden einsparen, die sie an anderen Orten einsetzen können.

Pfadi-Garderobe noch nicht fertig

Nun gilt es für beide Teams, sich in ihrem neuen Daheim einzuleben. Ganz fertig ist die Arena aber noch nicht. Die Halle gleicht noch einer neuen Wohnung, in der die Bilder noch nicht hängen. So ist beispielsweise die fixe Pfadi-Garderobe noch nicht bezugsbereit. «Wir hoffen, dass sie bis am 26. August fertig ist», sagt Markus Jud dazu.

An diesem Samstag finden in der Axa-Arena mit dem Supercup die erste Pflichtspiele statt. Als Cup-Sieger fordert Pfadi dann den Meister Wacker Thun.

Autor: Michael
Hotz

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