Scheunenbrand in Madetswil

Grosse Hilfsbereitschaft: Spendenaufruf per Facebook

Nach dem Scheunenbrand in Madetswil vom letzten Freitag steht die betroffene Bauernfamilie vor einem Trümmerhaufen. Doch die Solidarität im Dorf ist gross.

von
Manuel
Bleibler
Uhr

Es waren dramatische Szenen, die sich am vergangenen Freitagnachmittag in Madetswil abspielten. Eine schwarze Rauchsäule verdunkelte den Himmel über dem Dorf. In der Scheune eines Bauernhofs war ein Feuer ausgebrochen. Mit Hilfe von Polizei und Nachbarn versuchte der verzweifelte Landwirt sein Vieh zu retten, das im Stall untergebracht war. 

Derweil frassen sich die Flammen unaufhaltsam durch das Scheunendach und schossen mehrere Meter hoch in den Himmel. Das Holzgebäude war nicht mehr zu retten. Trotz einem Grosseinsatz der Feuerwehr brannte es fast vollständig aus (wir berichteten). 

Diverse Einsatzkräfte aus Russikon und den umliegenden Gemeinden waren zu Hilfe geeilt. Rund 100 Personen der Feuerwehr, Polizei und Sanität standen am Freitag im Einsatz. Auch eine Tierärztin und der Grosstier-Rettungsdienst war vor Ort und versuchten, die im brennenden Stall eingeschlossenen Rinder zu retten.

>> Hier geht es zum Interview mit Ruedi Keller vom Grosstier-Rettungsdienst

Die traurige Bilanz: sieben Personen, die mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden mussten, darunter der Bauer und zwei Polizisten. Rund 18 Rinder und zwei Kälber fielen dem Feuer zum Opfer. Gemäss Polizei entstand ein Sachschaden von schätzungsweise über einer Million Franken. 

Spendenaufruf per Facebook

Viele beunruhigte Nachbarn beobachteten die Löscharbeiten, die bis spät in die Nacht andauerten. Einer davon war Michael Hotz, der Präsident des im letzten Herbst gegründeten Dorfvereins Madetswil. «Ich begann mir am Wochenende zusammen mit den anderen Vorstandsmitgliedern zu überlegen, wie wir helfen könnten», sagt Hotz. «Unser Verein hat das Motto ‹Fürenand & Mitenand›. Die Anlässe, die wir bisher organisiert haben, gingen vor allem in die Richtung des ‹Mitenand›. Doch nach diesem tragischen Brand wird es Zeit für eine ‹Fürenand›-Aktion.» 

Darum hätten sie eine Spendenaktion zu Gunsten der Familie gestartet. Mit einem Facebook-Beitrag rief der Dorfverein am Montagabend dazu auf, die Familie in dieser schweren Zeit mit einem Beitrag zu unterstützen, sagt Hotz. «Wir haben ein separates Konto eröffnet, auf das man spenden kann. der gesamte Betrag wird dann an die Bauernfamilie überwiesen.» 

Bankverbindung: 
Dorfverein Madetswil, 
8322 Madetswil, 
Rubrik: «Brand W.», 
Spendenkonto: 
1148 – 02054236, ZKB Fehraltorf, 
IBAN-Nummer: 
CH19 0070 0114 8020 5423 6

Autor: Manuel
Bleibler

Kommentare

, Fr 16.11.2018 - 16:29
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